Turnerinnen schaffen den zweiten Platz beim Landesligafinale

Im Gesamtklassement nur hauchdünn an Rang zwei vorbeigeschrammt, was am Ende das überraschende Erreichen der Aufstiegsrunde bedeutet hätte.

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Beim letzten Landesligawettkampf in Mülheim/Ruhr ging es für die Leistungsturnerinnen um den Klassenerhalt. Das Team der zehn Turnerinnen musste im letzten Saisonwettkampf auf Leandra Hauck (USA Aufenthalt), Michelle Probst (Englandaufenthalt) und Loreen Kocjan (Studienbeginn in Münster) verzichten. Die verbliebenen sieben Mädchen hatten sich das Ziel Klassenerhalt gesetzt. Verletzungsbedingt waren Antonia Wunschelmeier und Kyra Ringwelski nur als Ersatzturnerinnen eingeplant. Der Start am Stufenbarren verlief gut. Und auch am Zittergerät, dem Schwebebalken, zeigten Sina Hennig, Jasmin Sahler und Marlene Bergheim fehlerfreie Übungen mit hohem Schwierigkeitsgrad. Am Boden verletzte sich Sina Hennig. Aber die Mannschaft überzeugte durch Nervenstärke, wagte erstmals schwierigere Elemente und konnte so doch wichtige Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Am Sprungtisch kam dann Luca Wunschelmeier als Joker hinzu und unterstützte das Team bestens. Ann Jacqueline Schubert musste so das erste Mal an allen vier Geräten an den Start gehen.
Am Ende wurde es für das Team, welches vor dem letzten Wettkampf auf dem dritten Tabellenplatz stand, noch mal richtig spannend. Denn durch den erturnten zweiten Platz rutschen die Ohligser Mädchen knapp am zweiten Platz im Gesamtklassement und der Möglichkeit des Aufstiegs in die nächste Liga vorbei. In den Einzelwertungen stand dazu Marlene Bergheim als drittbeste Turnerin aller drei Wettkämpfe mit ihren Leistungen am Sprungtisch auf dem Treppchen.
Karen Grimm