Turnerinnen erringen einen Pokal und erreichen viele Qualifikationen

Die Leistungsturnerinnen präsentierten sich beim Niederbergpokal in guter Form.
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Dieser Wettkampf hatte zwei Ziele: zum einen das Erreichen von mindestens Platz zehn bei den P-Stufen sowie zum anderen die Generalprobe für das Deutsche Turnfest in Berlin für die Kür der Mädchen. Den Kürwettkampf hatten fünf Aktive gewählt, die im ersten Durchgang mit den „ältesten“ Pflicht Mädchen an den Start gingen. Das Ziel war es, aufgewertete Ligaübungen und höhere Schwierigkeiten erstmalig im Wettkampf so gut wie möglich zu zeigen. Vor allem am Schwebebalken hieß es in der Kür nach dem Zitterbalken beim letzten Wettkampf zu zeigen, dass es funktioniert auf dem Gerät zu bleiben. Leandra Hauck schaffte das. Sie verblieb an ihrem Zittergerät oben und zeigte hohe schwierige Sprünge. Auch Jasmin Sahler blieb beim Bogengang auf dem Schwebebalken. Marlene Bergheim hatte wieder ihre alte Sicherheit gewonnen. Sie zeigte eine sturzfreie und sehr saubere Übung. Ann Jacqueline Schubert stand die schwierige Seitwärtsdrehung. Auch die anderen Geräte konnten sich sehen lassen. Beim Bodenturnen – dem eigentlich stärksten Geräte der Mädchen - gab es dann doch leider Patzer. Marlene Bergheim stolperte nach dem Salto rückwärts. Leandra Hauck stürzte nach dem schwierigen Salto vorwärts mit halber Drehung. Pflicht zeigten an diesem Tag Michelle Probst, Luca Wunschelmeier, Sophie Görß, Elisa Wolfen und Lina Krück. Lina Krück hatte ein wenig Pech. Sie zeigte aber dennoch Kampfgeist und schaffte den Überschlag beim Bodenturnen besser als sonst. Michelle Probst und der Schwebebalken waren nicht ein Team. Sie zeigte aber trotzdem die schönsten Posen. Elisa Wolfen und Luca Wunschelmeier meisterten ihre Übungen sauber und souverän.

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Nachmittags waren dann die Jüngeren und Jüngsten an der Reihe. Das Geburtstagskind Elisa Jude machte sich selbst das Geschenk die Qualifikation zu schaffen. Sie zeigte einen sehr sauberen Angstsprung Überschlag. Kiara Wolfen zeigte, dass sie nicht aufgibt. Sie kassierte am Schwebebalken ordentliche Abzüge. Anna Bungard konnte wieder zeigen, dass das Training sich gelohnt hat. Lena Jude konnte beim ersten Wettkampf bei den „Großen“ direkt mit dem Erringen der Bronzemedaille starten. Bei den Mittleren machten es, nachdem Celina Schubert durch saubere Übungen Platz acht erreicht hatte, Sina Hennig und Antonia Wunschelmeier bis zur Siegerehrung spannend. Am Ende hatte Sina Hennig dieses Mal die Nase ganz knapp vorn. Sie zeigte an zwei Geräten die schwierigere Übung. Antonia Wunschelmeier dagegen zeigte einen fast fehlerfreien Auftritt am Sprungtisch. Lia Lange hatte keinen so guten Tag. Obwohl ihr am Sprungtisch der schwierigere Überschlag im Wettkampf gelang, gab es einige Patzer beim Bodenturnen und am Schwebebalken.
Karen Grimm