Robin Engels und Julian Schulz beim Finale "Deutschland sucht den Supersprinter" vor 63.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion - Seite an Seite mit den Weltstars

"Im Einlaufbereich unter den Tribünen dürften wir uns gemeinsam mit den Weltstars warmlaufen." Robin Engels war das erste Mal mehr als beeindruckt. Als der dreizehnjährige Leichtathlet dann mit seinen gleichaltrigen Kontrahenten das Berliner Olympiastadion betreten durfte, war ihm die Fasziantion vollends ins Gesicht geschrieben.

DSDS Berlin 2009

Robin Engels hatte sich wie Vereinskamerad Julian Schulz für das Finale "Deutschland sucht den Supersprinter" qualifiziert. Jungen und Mädchen hatten sich in diversen Vorausscheidungen in ganz Deutschland über die fliegende 30 Meter-Distanz beworben. Belohnt wurden die Besten mit der Teilnahme am "ISTAF", dem internationalen Stadion-Sportfest in Berlin. Dem Auftakt der Golden League-Serie wohnten 63.000 Zuschauer bei. Und vor dieser außergewöhnlichen Kulisse gingen Schulz und Engels an den Start.

Für die 50 Meter-Sprintdistanz benötigte Julain Schulz 7,46 Sekunden und kam in der Altersklasse M12 auf den dritten Rang. Robin Engels traf in der M13 überwiegend auf Jungen, die bis zu zwei Köpfe größer waren als der Schüler des Humboldt-Gymnasiums. Mit guten 7,18 Sekunden schob er sich auf den achten Rang. Nach dem eigenen Wettkampf sahen die beiden Jungs mit ihren mitgereisten Eltern noch einige Weltklasse-Leistungen - zum Beispiel den neuen deutschen Rekord von Ariane Friedrich im Hochsprung mit 2,06 Metern.

Ein großes Danke schön geht vom ganzen Ohligser Tross an die Familie von Roland Schubert. Der Faustball Jugend-Bundestrainer hatte die jungen Sportler mit ihren Eltern bei sich Zuhause beherbergt. Beide Jungs waren nicht nur ob dieses Erlebnisses auf den Geschmack gekommen: "Irgendwann wollen wir im Olympiastadion noch einmal auf dieser blauen Bahn laufen".

Hartmut Maus