Robin Engels und Frederik Schmitz bewähren sich unter Deutschlands besten Nachwuchssprintern - 50 Meter-Einlageläufe beim DKB-Cup-Finale im olympischen Dorf in Berlin

"Das ist das Geilste, was ich bisher erlebt habe", sprudelte es aus Robin Engels heraus. Der mehrfache Kreismeister war soeben über 50 Meter in der M12 Dritter in 7,1 Sekunden geworden - später sollten rund um die Bahn 8.000 Zuschauer stehen. Doch am frühen Morgen dieses Laufes war dies noch etwas beschaulicher. Auf dem historischen Boden des Olympischen Dorfes, das anläßlich der Olympischen Spiele 1936 erbaut wurde, fand das DKB-Cup-Finale statt.

In Einlageläufen hatten Robin Engels ebenso Startschuss für Robin Engelswie sein Teamkamerad Frederik Schmitz zwischen Olympioniken und Deutschen Spitzenathleten der Neuzeit an den Start gehen dürfen. Schmitz wurde auf der Aschenbahn so beflügelt, das er in der M13 sogar in 6,9 Sekunden auf den zweiten Platz vorsprintete.

Beiden OTV-Leichtathletik-Talenten waren die Einladungen zu diesem Lauf erst zu Beginn der vergangenen Woche ins Haus geflattert. Sie hatten sich über die Vorentscheidung des Talentwettbewerbs "Deutschland sucht den Supersprinter" bundesweit unter die Top Vier gelaufen.

Kurzerhand wurde alles in die Wege geleitet. Robin Engels wurde von seiner Mutter Ulrike und Frederik Schmitz von seinem Vater Frank Im Kampf um den Sieg: Frederik Schmitzbegleitet. Die Reise mit dem ICE klappte bestens. Untergebracht waren sie im Haus des Faustball-Jugend-Bundestrainers Roland Schubert. Und letztlich kam das Kulturelle in der spannenden Hauptstadt nicht zu kurz. Rundum ein überwältigendes Erlebnis für zwei junge Leichtathleten, von dem sie lange zehren werden. Hier geht es zur BildergalerieDSDS - Deutschland sucht den Supersprinter.

Hartmut Maus