Nun auch in der Halle in der Zweiten Faustball-Bundesliga der Frauen

In der vor kurzem zu Ende gegangenen Verbandsliga-Saison in der Halle ging der Ohligser TV mit zwei Mannschaften ins Rennen. Dabei platzierten sich die jungen Faustballerinnen der zweiten Mannschaft auf dem dritten Platz hinter dem verlustpunktfreien TV Wahlscheid und dem TKD Duisburg auf dem dritten Platz. Die vier Spieltage nutzte die mit den U18-Spielerinnen Bea Hetkamp, 2014_U18DM_PlakatInga und Lea Maus, Lea Püttbach sowie Emelie Schulz gespickte Mannschaft zur Vorbereitung auf die "Stadtwerke Solingen Deutsche Meisterschaft" am 29./30. März in der OTV-Sporthalle. Punktgleich dahinter kam die erste Mannschaft mit den zweitligaerfahrenen Ann-Kristin Stöckler und Michaela Dominicus auf den fünften Rang. Dazwischen postierte sich der Braschosser TV auf Rang vier. Dies bedeutete für den OTV die sportliche Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur Zweiten Bundesliga am 22./23. Februar. Diese findet allerdings nun gar nicht statt. Aufgrund der Auf- und Abstiegskonstellation im Oberhaus und der Zweiten Bundesliga gibt es dieses Mal vier Aufsteiger. Und somit steigen die gemeldeten Teilnehmer direkt auf. Neben dem TSV Essel und dem TSV Bardowick aus Niedersachsen und dem USC Bochum aus Westfalen gitb es im kommenden Winter auch Zweitliga-Faustball in der OTV-Sporthalle zu sehen. Nach dem vierten Platz in der Zweiten Bundesliga Nord im Feld in der Aufstiegssaison des letzten Sommers ist dies eine große Herausforderung für die junge Faustballgruppe im Ohligser TV. Die Nachwuchsarbeit des letzten Jahrzehnts trägt weiterhin ihre Früchte.
Ihren Frauen gleichtun möchten die Männer der SG Ohligser TV/ESV Wuppertal-West. Als Zweiter der Verbandsliga Rheinland versuchen sie den Aufstieg in die Zweite Bundesliga zu 2014_Halle_Groß_C&Jschaffen. Sie nehmen die sportliche Herausforderung am kommenden Wochenende im westfälischen Hamm gerne an. Von den sechs teilnehmenden Mannschaften werden zwei Teams aufsteigen. Die Mannschaft um die Angriffs-Brüder Christoph und Johannes Groß möchte den Fluch der Aufstiegsrunden vertreiben. In den letzten fünf Jahren sprang viermal der dritte Platz heraus.
Hartmut Maus