Faustballer erfolgreich in der Schweiz

Erstmals in der noch jungen Geschichte der Faustballer des Ohligser TV nahmen gleich vier Mannschaften am 48. Internationalen Grenzlandturnier in Widnau in der Schweiz teil. Die besten Mannschaften aus Argentinien, Brasilien, Österreich, Schweiz und Deutschland geben dieser Veranstaltung das Topniveau im Weltfaustball.

Der große Coup gelang dabei der Herrenmannschaft. Der frischgebackene Bundesliga-Aufsteiger siegte in der Kategorie A nach dem Finalsieg gegen den Mitaufsteiger VfK Berlin. Aufgrund des Verletzungspechs von Timo Schatzschneider, der an einem Mittelhandbruch laboriert, sowie der Nichtteilnahme weiterer Stammspieler musste das Team ergänzt werden. Junioren-Europameister Ayith Fernando und sein Bruder Andrew vom West-Zweitligisten TSG Tiefenthal sowie Nationalmannschafts-Debütant Tim Frontzek vom TSV Pfungstadt unterstützten die Angreifer Alexander Ebert und Tobias Barnat in der Abwehr bestens. Männermannschaft Ebert in Aktion Schweiz 06Im nächsten Jahr ist den Akteuren der SG ESV Wuppertal/Ohligser TV damit das Startrecht in der Elitekategorie möglich. Hier werden die zwanzig besten Vereinsmannschaften weltweit vom Ausrichter eingeladen.
Die Damenmannschaft, soeben in der Zweiten Bundesliga als Aufsteiger den Klassenerhalt sichergestellt, verkaufte sich ebenfalls gut. Unter anderem unterlag das Team um Routinier Brigitte Ziesing dem Weltpokalfinalisten Duque de Caxias Curitiba aus Brasilien nur knapp. Der siebte Rang, der auch mit der U18-Weltmeisterin Lisa Schleicher vom VfB Altrip sowie der Ex-Ohligserin Verena Kohnke, die mittlerweile beim TSV Jona in der Schweiz spielt, errungen wurde, stimmt zufrieden.
Auch der Nachwuchs passte sich in das gute Auftreten ein. Die U15-Mannschaft um Hauptangreifer Christoph Groß schlug sich mit Rang sieben gut. Nur ein Spiel im ganzen Turnier gegen den späteren Gewinner KTV Widnau verlor die gemischte U12-Mannschaft. Den dritten Rang schafften Johannes Groß, Gastspieler Lauritz Schubert vom VfK Berlin, Stefan Niegeloh, Svea Kippenhahn, Alexandra Pöppel sowie Hauke und Malte Junghans.
Hartmut Maus