Faustball-Damen spielen nun auch im Feld in der Zweiten Bundesliga - Erfolgreiches Auftreten beim Internationalen Turnier in Jona am Zürichsee

Die Kunde vom Nichtstattfinden der Aufstiegsrunde zur Zweiten Faustball Bundesliga verbreitete sich bei den Damen des Ohligser TV sehr schnell.

Normalerweise sollten sie am Samstag im niedersächsischen Selsingen mit dem gastgebenden MTSV und dem TV Bremen-Lemwerder um die zwei freien Plätze in der Zweiten Liga Nord spielen. Doch da der ESV Schwerin und der SV GG Güstrow aus der Zweiten Liga Ost auf den Aufstieg in die erste Bundesliga Nord verzichten, die Nordvertreter TV Westfalia Hamm und der SV Düdenbüttel somit automatisch ins Oberhaus dürfen und mit dem TV GH Brettorf nur eine Mannschaft in die Zweite Liga Nord absteigt, dürfen alle drei Mannschaften der Zweitliga-Aufstiegsrunde aufsteigen.

Nun ist der Ohligser TV nach dem Aufstieg in der Hallensaison auch im Sommer Zweitligist. Nach der Gründung der Abteilung im Jahre 2003 ein fast schon zu schneller Aufstieg.

Als Testlauf für das Aufstiegswochenende besuchten sie gemeinsam mit der Herrenmannschaft am letzten Wochenende das Internationale Oberseeturnier in Jona am Zürichsee.Faustball_Frauen_Jona2005Im Konzert der achtzehn Spitzenmannschaften platzierten sie sich hinter dem Deutschen Vizemeister TV Jahn Schneverdingen, Brasiliens Meister Sogipa Porto Alegre, dem Südspitzenreiter TV Bretten, RW Koblenz, zwei Schweizer Nationalmannschaften und dem Schweizer Erstligisten STV Wallisellen auf einem guten achten Platz. Dabei gab Verena Kohnke ihre Abschiedsvorstellung im OTV-Trikot. Sie ist vor wenigen Wochen nach Zürich übergesiedelt. Die Hotelfachfrau wird nunmehr für den TSV Jona spielen. Hingegen ist Heike Hellwig nach ihrem einjährigen Spanienaufenthalt zurück und wird wieder ins Geschehen eingreifen. Die Herren des OTV verkauften sich als Neunter des B-Feldes ebenso gut.

OTV-Sportlehrer Hartmut Maus testete im Rahmen seiner Tätigkeit als Junioren-Bundestrainer zwei Juniorenteams im A-Turnier. Zwei Wochen vor der Europameisterschaft im schweizerischen Tecknau belegten die Teams die Ränge vier und sieben.

Hartmut Maus