Skifreizeit Obertauern

Die Familien-Skifreizeit führte uns in diesem Winter 2005/2006 nach Obertauern. Nach vielen Jahren wurde für dieses Urlaubsziel wieder ein Komplettangebot incl. Bustransfer auf die Beine gestellt.

Der Zuspruch war groß und so ging es am Neujahrsmorgen um 01.30 Uhr auf die Reise. Am späten Vormittag erreichten wir dann das lang ersehnte Domizil, das Vereinshaus des Deutschen Alpenvereins, Sektion München. Da die abreisenden Obertauern05_06Gäste wohl wg. der zu kurzen Nacht etwas länger brauchten die Zimmer zu räumen, konnten viele erst nach einer längeren Wartezeit ihre Wintercamps beziehen. Hier hielt es aber kaum jemand lange aus, denn es juckte schon unter den Füßen und so waren schon am frühen Nachmittag die meisten auf der Piste zum Einwedeln; denn jede/r wollte am Folgetag eine gute Figur machen. So probierte jede/r für sich oder auch schon in kleinen Gruppen (aber vor allem mit den Kindern) auf den Stand vom letzten Urlaub zu kommen. Die Betreuer Susanne Leonhard aus Bendorf-Sayn sowie Jörg Bergmann und Katharina Binus aus Solingen suchten ihrerseits das Weite und erkundeten in Windeseile das Skigebiet.

Wegen der Bekanntgabe der Gruppeneinteilung für den kommenden Tag nach dem Abendessen lief am frühen Morgen zunächst noch alles in ruhigen Bahnen ab. Es war zwar nicht gerade leise, aber es kam trotz Vorfreude (noch) keine Hektik auf. Aber dann sollte es auf die Piste gehen und das weitere Geschehen kann dem Vergleich des Hin und Her wie im Hühnerstall standhalten. Die Kinder mussten nämlich wetterfest angezogen werden: die Jacken mussten bis zur Kinnspitze geschlossen werden, der Schal musste auch noch rein. die Helme durften nicht fehlen, das Stirnband durfte aber auch nicht in die Augen rutschen, dann muss ja noch Brille aufgesetzt werden (die muss aber fest am Helm sitzen). Wo sind denn nun die Handschuhe geblieben? Und dann müssen die Schuhe auch noch angezogen werden. Wo stehen die Hausschuhe - die müssen noch aufs Regal. "Wie, du musst noch Pippi machen?" Mittlerweile schwitzen alle Beteiligten (Eltern wie Kinder) in dem kleinen Raum. Erste Stöcke werden mit in die Diskussion gebracht und das wirft dann sofort die Frage nach den "Wo-hast-du-deine-Ski-stehen?" auf!! Ach, das Leben könnte ja so einfach sein. Mit Verspätung geht es dann aus dem Skiraum. Aber da es fast jeder Familie so erging, kam tats. niemand zu spät!!

Gegen Urlaubsende war die Situation dann viel entspannter. Aber nächstes Jahr proben wir aufs Neue!

Ach so; da war ja noch etwas.

  • Der Busfahrer: souverän steuerte er uns durch die nächtliche Hin- und Rückfahrt und sich selbst sicher und unfallfrei durch die weiße Pracht.
  • Das Essen: Immer vier Gänge und ein kleines Schwein beim Abendbuffet.
  • Die Kinder: Immer viel zu spät im Bett - aber dennoch topfit auf der Piste.
  • Das Skirennen: Wieder eine Gaudi und strahlende Sieger.
  • Die Eltern: Die durften auch Skifahren, manchmal mit und manchmal ohne Betreuung
  • Und weil wir gerade dabei sind - die Betreuer: Sie hatten es nicht immer ganz leicht - wetterbedingt. Und hierzu: Vieeeeeeeel Schnee, wenig Sonne und keine Sicht!
  • Die Unterkunft: Duschen und Toiletten in ausreichender Zahl auf dem Gang, vor wenigen Jahren auf den Stand der Zeit gebracht und immer sauber.
  • Die Zimmer: Zweckmäßig! Schließlich war man ja zum Skifahren nach Österreich gefahren.
  • Und sonst: Nächstes Jahr wieder!