Dreistündige Sportschau sorgt für den passenden Rahmen des 25-jährigen Hallenjubiläums

Der 25. November 2006 wird allen, die dabei gewesen sind, in würdiger Erinnerung bleiben. Anläßlich des 25-jährigen Jubiläums der OTV-Sporthalle fackelte der größte Solinger Sportverein eine dreistündige Sportschau ab, die vor rund 600 Zuschauern in der Form wohl noch nicht da war.

Vorgelagert empfing der geschäftsführende Vorstand mit dem ersten Vorsitzenden Jörg Gebel, seiner Stellvertreterin Beate Globisch sowie Vermögensverwalterin Ute Voß Hallenjubiläum Kanufahrtviele Offizielle aus Verwaltung, Politik und Sport in der Mediothek. Dabei ließen es sich Oberbürgermeister Franz Haug und Hartmut Lämmer, Präsident des Solinger Sportbundes, nicht nehmen, die Bedeutung der OTV-Sporthalle für den Verein sowie den Stellenwert des Vereins für die Stadt zu loben.

Als dann um punkt fünfzehn Uhr der Moderator Holger Laser in der Sporthalle das Wort zur Begrüßung ergriff, sprang sofort der Funken der Begeisterung über. Mit rhythmischen Klatschen wurde auch sportliche Betätigung von den Zuschauern verlangt. Der Einmarsch zum Auftakt der rund vierzig Kinder des Eltern-Kind-Turnens mit ihren Begleitern ließ dann das Eis völlig breschen. Offenen Szenenapplaus ernteten dann in Folge auch die Badmintoncracks, die Turnhasen, die Leichtathleten, die Handball-Jüngsten, die Jazztanzgruppe, die Faustballer, die eindrucksvolle Trockendemonstration der Kanuten und Schwimmer, die Volleyballer, die Aerobic- und Step-Aerobic-Damen, die Riege Frisch Auf mit dem Faustballspiel und die Gruppen im Sport der Älteren, die Samba-Aerobic-Gruppe, das Demoteam aus dem Taekwondo sowie zum tollen Schlußbild die Kindertanzgruppen.

Mitverantwortlich für das gute Gelingen der Veranstaltung war hauptsächlich Holger Laser aus Sindelfingen. Gezielt setzte er Interviews bei den Beteiligten und aninmierte immer wieder das Publikum zum Mitgehen. "Booh macht das heute Spaß", kam es mit strahlenden Augen aus dem Munde von Karen Grimm, einerseits Mutter von Sarah und Lena, die gleich mehrfach mitmachten - andererseits Übungsleiterin der Turnhasen, die sich bestens darstellten. Vermutlich hat sie damit den Nagel auf den Kopf getroffen.

Fazit: Noch einmal 25 Jahre sollte nicht bis zur nächsten Sportschau gewartet werden. Die Verantwortlichen haben schon wieder neue Ideen.

Hartmut Maus